Berufsschulische Ausbildung

Die berufsschulische Ausbildung im Ausbildungsberuf Mathematisch-technischer Softwareentwickler erfolgt streng nach dem Lernfeldprinzip und wird in Einzelprojekte aufgelöst, die neben der bilingualen Ausbildung auch alle anderen berufsübergreifenden Fächer einschließen.

  • Die Ausbildung wird blockorientiert gestaltet, so dass die aufeinander aufbauenden Lernfelder nicht zeitgleich, sondern in einer abgestimmten Reihenfolge Gegenstand des Unterrichts sind.
  • Das starre Stundenraster der berufsschulischen Ausbildung wird aufgelöst und durch ein, an einem Arbeitstag orientierten Schema, ersetzt.
  • Die Auszubildenden werden an eine selbständige Arbeitsweise herangeführt, die Selbststudienphasen, Arbeitsphasen, Gruppenunterricht, gemeinsame Projektbesprechungen (Brainstorming) sowie Elemente des Blended Learning enthält.
  • Die Betreuung wird von einem „Lehrerpool" vorgenommen, so dass Kompetenzen gebündelt und den Auszubildenden an die Seite gestellt werden können.
  • Das Prinzip „Lehrerpool" soll außerdem garantieren, dass Unterrichtsausfall auf „höhere Gewalt" und staatlich verordnete Feiertage beschränkt bleibt.
  • Die Ausbildung erfolgt in enger Abstimmung mit den ausbildenden Unternehmen und Instituten, so dass individuelle Komponenten berücksichtigt und ggf. Fachkompetenzen gegenseitig zur Verfügung gestellt werden können.
  • Für schulische Lehrkräfte und Instruktoren wird die Möglichkeit von Praktika in den ausbildenden Unternehmen ermöglicht.
  • Den Auszubildenden wird eine geschlossene Arbeitsumgebung zur Verfügung gestellt, die persönlich und ausschließlich individuell nutzbare Werkzeuge beinhaltet und garantiert.
  • Neben der fachlichen Kompetenz sind Methoden- und Sozialkompetenz Schwerpunkte der Ausbildung, die auch die sprachliche Kompetenz fördern sollen.
  • Die Projektbearbeitung wird in weiten Teilen bilingual erfolgen. Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch, die Einbeziehung einer dritten Sprache (Russisch) wird angestrebt.

Die berufsschulische Ausbildung nimmt ein Drittel der Ausbildungszeit in Anspruch und findet im 6-wöchigem Rhythmus mit jeweils  2 Blockwochen und insgesamt 74 Unterrichtsstunden statt.

Zusammenhängende Themen werden in Projektblöcken zusammengefasst, die zeitnah aufeinander folgen und innerhalb einer Turnusperiode abgeschlossen werden.

Lernfelder mit überwiegend mathematischem Inhalt werden parallel zu solchen mit überwiegend programmiertechnischen Inhalten bearbeitet und zum Ende eines Turnus zu einem Gesamtprojekt zusammengeführt.

Die Gestaltung eines Unterrichtstages orientiert sich nicht am klassischen stundenorientierten Unterrichtsrhythmus, sondern bildet einen Arbeitstag mit Einweisungsphasen, Besprechungsphasen und Arbeitsphasen nach. Dieser Ablauf wird durch Phasen
der Lehrstoffvermittlung und Auswertung ergänzt. Erstrecken sich Projekte über mehrere Tage, so werden die Phasen entsprechend modifiziert.

Entsprechend des im Rahmenlehrplan festgelegten Umfanges enthalten ausgewählte Projekte immer Inhalte der berufsübergreifenden Fächer (Sprachen, Wirtschafts- und Sozialkunde).

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